FLA Gold

Bewerb um das Feuerwehrleistungsabzeichen in Gold

Das Feuerwehrleistungsabzeichen in Gold (FLA Gold)

Seit Jahrzehnten hat sich der Bewerb um das Feuerwehrleistungsabzeichen in Gold sehr bewährt und wurde von Kameraden und Kameradinnen aus unserem Bundesland, aber auch von Gästen aus Deutschland und Südtirol gerne angenommen. 

Seit 2003 wurden nun dem Bewerb teilweise neue Inhalte gegeben. Die Bestimmungen wurden komplett überarbeitet und den aktuellen Ausbildungsinhalten und Ausbildungserfordernissen angepasst. 

Infos zum FLA Gold auf der HP des NÖLFV

Ziele:

Beim neuen Bewerb wird speziell auf die Umsetzbarkeit des Erlernten in der PraxisAktualität und Einsatznähe Wert gelegt. Das FLA Gold leistet dadurch einen  wichtigen Beitrag zur Hebung des allgemeinen Ausbildungsniveaus.

Ein zentrales Thema sind die  Fragen aus dem Feuerwehrwesen. Diese müssen nämlich nicht nur bei der Spezialdisziplin "Fragen" beherrscht werden, sondern viele Fragen sind die Voraussetzung, um auch bei anderen Disziplinen die Aufgaben lösen zu können.

Voraussetzungen:

    • Allgemeine Bestimmungen: 
      • Aktives Feuerwehrmitglied gem. § 40 NÖ FG 2015 
      • 3 Jahre aktiver Feuerwehrdienst
      • Besitz eines gültigen Feuerwehrpasses 
        • Besitz des Feuerwehrleistungsabzeichens in Silber bzw. Absolvierung der Ausbildungsprüfung Löscheinsatz (APLE) oder Technischer Einsatz (APTE) in der Stufe Silber. 
      • sofern das FLA Gold vor 2003 absolviert wurde, ist ein nochmaliges (einmaliges) Antreten am Bewerb um das FLA in Gold möglich; 
       
    • Ausbildungen (verpflichtend): 
      • Führungsstufe 1 (FÜ10) 
      • Ausbildungsgrundsätze (AU11) 
      • Verhalten vor der Einheit (FÜ90) 
      • Teilnahme an der „FLA Gold Vorbereitung“ (wird im jeweiligen Bezirk durchgeführt) 
      • oder („alte“ Ausbildung) 
        • Gruppenkommandantenergänzung (GEM) 
        • Teilnahme an der „FLA Gold Vorbereitung“ (wird im jeweiligen Bezirk durchgeführt) 
         
      • oder („alte“ Ausbildung) 
        • Gruppenkommandantenlehrgang (GKL) 
        • Abschluss Führungsstufe 1 (ASM10) 
        • Teilnahme an der „FLA Gold Vorbereitung“ (wird im jeweiligen Bezirk durchgeführt) 
         
      • oder („alte“ Ausbildung) 
        • Zugskommandantenlehrgang (ZKL) 
        • Teilnahme an der „FLA Gold Vorbereitung“ (wird im jeweiligen Bezirk durchgeführt)
         
    • zusätzliche Ausbildungen (Empfehlung): 
      • Löschwasserbedarf für den Einsatz (BD10) 
      • Löschwasserförderung (BD20) 
      • Pläne im Feuerwehrdienst (VB15) 
      • Gefahrenerkennung und Selbstschutz (SD10) 
      • Branddienst (BD) 
       

Bestimmungen:

Die Durchführung im Jahr 2018 erfolgt nach den 
Bestimmungen für den Bewerb um das Feuerwehrleistungsabzeichen in Gold Ausgabe 1/2018

Link zu den Bestimmungen auf der HP des NÖ LFV:

Anmeldung:

Bis 10. März 2018 über das Verwaltungsprogramm FDISK (wenn FW nicht mit FDISK arbeitet, dann vom AFKDO)
Eine spätere Nachmeldung ist nur mehr direkt beim LFKDO möglich

Anmeldung ist nur möglich, wenn Bewerber die Voraussetzungen erfüllt und/oder zu den erforderlichen Modulen angemeldet ist (daher zuerst Anmeldung beim Vorbereitungslehrgang im Bezirk erforderlich).

Unbedingt das Hakerl bei "LA beantragen" setzen.

Für das Antreten am Bewerb ist der Abschluss aller geforderten Module erforderlich, daher ist vom BFKDO unbedingt der Vorbereitungskurs vorher auf "Stattgefunden" zu setzen!

Weitere Hinweise:

Alle Teilnehmer haben als erstes die Disziplin "Führungsverfahren" zu absolvieren, erst anschließend werden die Teilnehmer auf die anderen Stationen verteilt. 

Dies soll für alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen gleiche Bedingungen für diese doch etwas anstrengende Disziplin schaffen.

Keine Weitergabe von Beispielen beim Bewerb, z.B. Fotos mit Handy... Dies ist ein Verstoß gegen die Bewerbsbestimmungen und führt zur Disqualifikation (lt. Pkt. 1.5 der Bewerbsbestimmungen)

 

Die 8 Disziplinen des FLA Gold

Ausbildung in der Feuerwehr

Der Bewerber hat die wesentlichen Schritte für die Informationsgewinnung und Ausbildung unter Verwendung des Lernbehelfes und des Ausbilderleitfadens „NÖ FEUERWEHR Basiswissen“ darzulegen. Die Themen der Disziplin werden vor jedem Bewerb neu festgelegt.  

Zur Lösung der Aufgaben liegen der Ausbilderleitfaden „NÖ FEUERWEHR Basiswissen“  sowie einzelne Kapitel des Lernbehelfes „NÖ FEUERWEHR Basiswissen“ beim Bewerb auf (Details siehe Bestimmungen).

Der Bewerber erhält ein Aufgabenblatt und hat die darauf  angeführten Fragen durch ankreuzen, Ausfüllen eines Lückentextes oder Reihung zu beantworten. 

Aufgabe A) 

Die Fragestellungen beziehen sich auf die Inhalte des Ausbilderleitfadens und die Inhalte des Lernbehelfes  „NÖ FEUERWEHR Basiswissen“ Block A - Ausbildung in der Feuerwehr.

Aufgabe B) 

Die Fragestellungen beziehen sich auf die Inhalte des Lernbehelfes  „NÖ FEUERWEHR Basiswissen“ Block B - Ausbildung auf feuerwehrübergreifender Ebene.

Die Kapitel B.4 Feuerwehreinsatz, B.6 Gruppe im Löscheinsatz und B.7 Gruppe im Technischen Einsatz werden nicht zur Einsichtnahme aufgelegt!

Die Beispiele der Aufgaben A und B sind binnen 25 Minuten zu lösen.

 

Musterbeispiel siehe in den Bestimmungen, Seite 8

Berechnen - Ermitteln - Entscheiden

A) Löschmittelberechnungen 

Der Bewerber muss schriftlich 5 Beispiele zum Thema "Löscheinsatz" berechnen, z.B. 

  • Wie lange können aus einem Löschwasserbehälter mit bestimmtem Fassungsvermögen verschiedene Strahlrohre betrieben werden?
  • Welche Löschwasserrate (Liter/min) ist für eine bestimmte Anzahl von Strahlrohren erforderlich?
  • Welche Löschwassermenge ist erforderlich, um eine bestimmte Anzahl von Strahlrohren eine gewisse Zeit zu betreiben?
  • Welcher Schaummittelvorrat ist erforderlich, um eine vorgegebene Schaummenge zu erzeugen?
  • Wie viele Strahlrohre werden für einen bestimmten Brandabschnitt bei Frontalangriff oder umfassendem Angriff benötigt?

B) Löschwasserförderung über längere Strecken

Der Bewerber muss in einem Aufgabenblatt mit einer skizzenhaft dargestellten Einsatzsituation (Brandbekämpfung) im hügeligen Gelände mit Höhen- und Entfernungsangaben und den Standorten von zwei Feuerlöschpumpen Berechnungen über die Löschwasserförderung für eine zielführende Brandbekämpfung vornehmen. 

z. B.

  • Wie groß ist die Fördermenge einer Feuerlöschpumpe bei der gegebenen Saughöhe?
  • Wie hoch ist der Eingangsdruck der zweiten Feuerlöschpumpe?
  • Welchen Ausgangsdruck muss die 2. Feuerlöschpumpe mindestens erzeugen, damit mit den vorgegebenen Strahlrohren Löschwasser auf das Brandobjekt aufgebracht werden kann?

C) Entscheiden

Dem Bewerber werden 4 unterschiedliche Einsatz- bzw. Gefahrensituationen auf einem Aufgabenblatt bildhaft dargestellt. Es werden jeweils 4 - 5 Antwortmöglichkeiten angeboten. Es ist nur eine Antwort richtig.
Die Themenbereiche der Darstellungen umfassen:

  • Anschlagmittel
  • Brandbekämpfung in elektrischen Anlagen
  • Absichern von Einsatzstellen
  • Absperrbereiche in besonderen Einsatzsituationen (Spannung, Chemikalien, Gas)
  • Deckungsbreiten und Wurfweiten von Strahlrohren
  • Atemschutztrupp - Luftverbrauch, Ablöse, Rückzug
  • Gefahren an der Einsatzstelle - Gefahrenkennzeichnung
  • Brandklassen und Eignung von Löschmitteln

Zur Lösung der Aufgaben A und B liegen die erforderlichen Werte für Reibungsverluste in Schlauchleitungen samt Pumpenleistungen und Strahlrohrliefermengen in Tabellenform auf.

Alle übrigen erforderlichen Daten und Grundlagen ergeben sich aus Antworten der Disziplin Fragen aus dem Feuerwehrwesen. 

Die Verwendung eines elektronischen Rechners (z.B. Taschenrechner) ist nicht gestattet.

Die Beispiele der Aufgaben A, B und C sind binnen 30 Minuten zu lösen. Die Ergebnisse der Aufgabe A und B sowie die dazu erforderlichen Rechenvorgänge sind in den vorgelegten Aufgabenblättern einzutragen. 

Im Aufgabenblatt C ist je Beispiel nur eine Antwort anzukreuzen. 

Übungsbeispiele zur Disziplin Berechnen - Ermitteln - Entscheiden

Brandschutzplan

Bei dieser Disziplin werden Pläne von Objekten und Betrieben (Tischlerei, Werkstätten, Kleinbetriebe, Schulen...) verwendet. Alle verwendeten Pläne und Planzeichen entsprechen der TRVB O 121 Ausgabe 2014, wobei nur die in den Bestimmungen angeführten Planzeichen verwendet werden.

A) Lageplan 

Der Bewerber muss auf einem Brandschutzplan (Lageplan) Themenbereiche erklären und zuordnen können.

Themenbereiche:

  • Löschmittelversorgung
  • Feuerwehrzufahrten und Zugänge
  • Absperreinrichtungen
  • Deckenqualifikationen und Bedachung und besondere Gefahren
  • Gefahrenstellen 

Der Bewerber zieht zwei Karten aus den vorliegenden Themenbereichen.

Anschließend hat er auf dem vorgelegten Brandschutzplan (Lageplan) drei Planzeichen oder Begriffe (Definitionen) zu zeigen und zu erklären, welche den beiden vorher gezogenen Themenbereichen entsprechen.  

B) Geschossplan

Der Bewerber muss Planzeichen am Brandschutzplan (Geschossplan) erkennen und erklären können.

Der Bewerber zieht fünf Karten, auf denen ein Planzeichen namentlich benannt ist. Auf dem vorgelegten Geschossplan müssen die Planzeichen erkannt und erklärt werden.

 

Die Aufgaben A und B sind innerhalb fünf Minuten zu lösen.

 

Formulieren und Geben von Befehlen

A) als Gruppenkommandant

Der Bewerber ist Gruppenkommandant einer Löschgruppe oder einer Gruppe im Technischen Feuerwehreinsatz (HLF1, HLF2 oder HLF3) und hat anhand einer vorgelegten grafischen Darstellung (bildlich beschriebene Einsatzsituation) einen Befehl des Gruppenkommandanten an die Trupps seiner Gruppe laut gültigem Befehlsschema (LED) zu formulieren und mündlich zu geben.

Er hat den Befehl innerhalb von zwei Minuten zu formulieren und zu geben, wobei zu beachten ist, dass die Punkte des Befehlsschemas enthalten sein müssen: 

B) als Einsatzleiter

Der Bewerber ist mit einem HLF1 (HLF2 oder HLF3) als örtlich zuständige Feuerwehr als Gruppenkommandant zu einem Technischen Feuerwehreinsatz ausgerückt und führt an der bildlich dargestellten Einsatzlage, seine Erstmaßnahmen (Absicherung der Verkehrswege, Brandschutz, Verletztenbetreuung) durch.

Als ein weiteres Einsatzfahrzeug der Feuerwehr eintrifft übergibt er die Funktion des Gruppenkommandanten an ein Feuerwehrmitglied seiner Gruppe (z.B. Melder) und übernimmt die Funktion des  EINSATZLEITERS.

Der Bewerber als Einsatzleiter gibt an die Gruppenkommandanten (dargestellt durch Bewerter) der nachkommenden Einsatzfahrzeuge aufgrund der bildlich dargestellten Lage den mündlichen Befehl nach dem gültigem Befehlsschema.

Dem Bewerber wird eine Lage in Form einer bildlich dargestellten Einsatzsituation vorgelegt und er hat einen Befehl (LEDVV) nach dem gültigen Befehlsschema zu formulieren und mündlich zu geben.

Er hat innerhalb von vier Minuten einen Befehl zu formulieren und zu geben, wobei zu beachten ist, dass die Punkte des gültigen Befehlsschemas enthalten sein müssen.

Alle in der bildlichen Einsatzsituation beschriebenen Angaben müssen im Befehl enthalten sein. Eine sinngemäße Formulierung ist zulässig.

Die abgebildeten Fahrzeuge sind vollständig laut Baurichtlinie ausgerüstet und mit der im Aufgabenblatt angegebenen Mannschaft ausgerückt.

Fragen aus dem Feuerwehrwesen

Aus verschiedenen Fachgebieten sind ca. 300 Fragen zusammengestellt (ca 250 bundeseinheitlich und ca. 50 länderspezifisch), aus denen 15 Fragen zu beantworten sind:

  • Es ist keine Meldung erforderlich, die Teilnehmer können sich setzen
  • Für den Bewerb werden Pakete mit je 15 Fragen vorbereitet, die gleichmäßig auf die Fachgebiete verteilt sind. Die Bewerber haben ein Fragenpaket zu ziehen. 
  • Die Fragen können anschließend durchgesehen und sortiert werden. 
  • Die Zeit für die Beantwortung (10 Minuten) läuft erst, sobald der Bewerber / die Bewerberin mit den Antworten beginnt.
  • Die Fragen-Nummer ist jedenfalls vorzulesen, die Frage selbst braucht nicht vorgelesen werden, es reicht die Antwort.
  • Für jede richtig beantwortete Frage gibt es 2 Punkte. Muss der Bewerter helfen und findet dann der/die Teilnehmer(in) die richtige Antwort, wird ein Punkt abgezogen.

Besonders wichtige Fragen: Die folgenden Fragen sollten bereits vor oder zu Beginn der Vorbereitung gelernt werden, weil diese zur Lösung für diverse andere Disziplinen vorausgesetzt werden:

  • 56-58, 90-91, 95, 104-105, 107-110, 112-117, 124-125, 138, 157, 159, 163-164, 167-172, 175, 183-184, 188-189, 191-195, 209-210, 212-214, 247-248, 250, 252-253, 264-270, 300-301 (Auflistung ohne Gewähr!)
  • In den Lernkarten (s.u.) sind die Nummern dieser Fragen farblich gekennzeichnet.
Fragen als MP3-Dateien

FLA Gold-Fragen als MP3 zum Berieseln lassen.

Nachfolgende Dateien sind von BM Bernhard Klein, FF Markgrafneusiedl  besprochen und zur Verfügung gestellt worden. 

Jede Frage ist eine eigene mp3 und es ist auch eine Playlist inkludiert. Dadurch kann man vor und zurück springen als auch zufällige Wiedergabe einstellen. 

Stand der Fragen ist 2018.

Aus Speicherplatzgründen sind diese Fragen in mehrere Dateien getrennt und gezippt. Bitte diese vor Verwendung in ein beliebiges Verzeichnis entpacken.

Führungsverfahren

Aufgabe A) Brandeinsatz

Aufgabe B) Technischer Einsatz

Der Bewerber muss schriftlich je eine Aufgabe aus den Bereichen Brandeinsatz und Technischer Einsatz lösen.

Der Bewerber erhält je ein Aufgabenblatt und je eine bildliche Lagedarstellung mit Erläuterungen und hat die beiden Aufgaben innerhalb von 40 Minuten zu lösen.

Die Aufgaben sind wie in der Fragestellung gefordert, entweder durch ankreuzen oder schriftliche Ergänzung zu lösen. Die Lösung muss nach den geltenden Richtlinien der Ausbildungsvorschriften erfolgen.

Insbesondere muss zu jedem der beiden Einsätze ein Befehl an die Gruppenkommandanten (LEDVV) schriftlich ausgearbeitet werden.

Anmerkungen:

  • Bei der Annahme wird grundsätzlich davon ausgegangen, dass die eigene Feuerwehr sowie zwei weitere FW mit je 2 Fahrzeugen von der BAZ/LWZ alarmiert wurden (--> Nachalarmierung nicht erforderlich)
  • Die Angaben im Aufgabenblatt sind zu verwenden, keine darüber hinausgehenden Vermutungen etc. treffen!

Praktische Einsatztätigkeiten

... mit Kreuzklank an den Kupplungen
und halbem Schlag an der Strahlrohrspitze

Die Durchführung erfolgt in (vollständiger) Einsatzbekleidung (mit Feuerwehrhandschuhen)

A) Anwendung von Befestigungsknoten 

Der Bewerber hat innerhalb von insgesamt 3 Minuten

1. an einer vorbereiteten hängenden Arbeitsleine eine Löschleitung zum Aufziehen vorzubereiten (mit Kreuzklank und halbem Schlag - Mundstück des Strahlrohres zeigt in Aufziehrichtung)

 

 

 

 

 

 

2. an einer ausgezogenen zweiteiligen Schiebleiter (unter der Leiter stehend) die Leine über zwei Sprossen mittels Kreuzklank und einfachem Ring (als Sicherungsknoten) zu fixieren.

1. Kreuzklank
1. Kreuzklank
2. mit dem Seilende wird ganzer Ring gebildet
und Schlaufe durch den Ring gezogen, entweder oberhalb der Sprosse (wie hier), oder...
...zwischen den Sprossen (allerdings mit Einsatzhandschuhen!)

B) Hindernisstrecke

Hindernisstrecke bestehend aus Sprossenwand, Schwebebalken, Wassergraben, Kriechkanal (Querschnitt rechteckig) und Gerüst mit Leiter ist zu überwinden und dabei eine Löschleitung aufzubauen.

 

Sprossenwand überwinden
Geräte aufnehmen
über den Schwebebalken
und Wassergraben (dargestellt durch die beiden roten Linien) zum Verteiler
C-Schlauch am Verteiler ankuppeln
und durch den Kriechkanal ausziehen
Zusammenkuppeln und Ausscheiben der Schlauchreserve
anschließend richtiges Besteigen der Leiter (Karabiner des Feuerwehrgurtes vorher öffnen!)
Befestigen des Schlauches mit Schlauchhalter am Gerüst (im markierten unteren Bereich links oder rechts)
und "fertig!"

Verhalten vor einer Gruppe

Der Bewerber ist Gruppenkommandant und hat eine 

Gruppe mit 9 bis 12 Mitgliedern zu kommandieren, 

wobei bestimmte vorgegebene Marschbewegungen durchzuführen sind.