FF Kleinweißbach für BLACKOUT gerüstet

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Nach intensiven Überlegungen hat sich die FF Kleinweißenbach dazu entschieden, für eben solch ein Szenario gerüstet zu sein.

Nach intensiven Überlegungen zum Thema  Blackout, einem flächendeckenden längeren Stromausfall (siehe auch BRANDAUS Bericht 01/2018) hat sich die FF Kleinweißenbach dazu entschieden, für eben solch ein Szenario gerüstet zu sein.

Seit einigen Jahren ist die Feuerwehr im Besitz eines Notstromaggregats der Firma Rosenbauer Modell  RS14 mit einer Leistung von 13,6 kVA. Dieses konnte aber für den Notstrombetrieb des Feuerwehrhauses nicht verwendet werden, weil einfach die nötige Einspeisemöglichkeit fehlte.

Ende 2018 wurde nun dieses Projekt in Angriff genommen und konnte mit einem relativ kleinen Aufwand umgesetzt werden.

Am 26. Jänner 2019 wurde dann ein 6 stündiger Probebetrieb durchgeführt, bei dem wertvolle Erkenntnisse beim Betrieb mit einer Notstromversorgung erworben werden konnten.

Bei diesem Probebetrieb wurden ca. 2,5 l Benzin pro Stunde verbraucht – somit könnte das Aggregat nur mit den feuerwehreigenen Benzinreserven 20 – 30 Stunden betrieben werden.

Im Falle eines BLACKOUTS kann nun das FF-Haus in Kleinweißenbach innerhalb kürzester Zeit mit Notstrom versorgt werden und als Anlaufstelle für die Bevölkerung dienen. Aber auch Einsätze für die Wiederherstellung  der strommäßigen Infrastruktur könnten von hier aus geleitet werden.

Ein Dank gilt LM Werner Straßer für die mustergültige Umsetzung dieses Projektes und der Marktgemeinde Großgöttfritz unter Bürgermeister Johann Hofbauer für die finanzielle Unterstützung.

 

Im Anhang noch ein interessanter Medienbericht,  wie der Feuerwehrbezirk Graz Umgebung die BLACKOUT-Problematik gelöst hat.