Bezirksfeuerwehrtag 2020

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Am 7.3.2020 präsentierte das Bezirksfeuerwehrkommando Zwettl wieder eindrücklich die Arbeit der 104 Feuerwehren im vergangenen Jahr

Eröffnet wurde der Bezirksfeuerwehrtag mit einem Musikstück einer Abordnung des Musikvereins Waldhausen, die den Abend im Stadtsaal Zwettl musikalisch umrahmte.  Anschließend begrüßten Bezirksfeuerwehrkommandant Oberbrandrat Franz Knapp und sein Stellvertreter Brandrat Karl Kainrath neben den Führungskräften der 104 Feuerwehren des Bezirkes Zwettl zahlreiche Vertreter aus den Gemeinden, dem Land und Nationalrat, den anderen Blaulichtorganisationen sowie Feuerwehrfunktionäre.

Beim Totengedenken wurde insbesondere den im Vorjahr verstorbenen Kameraden, aber auch dem erst heuer plötzlich verstorbenen Feuerwehrkommandanten von Thaua, OBI Ernst Cech und ihrer für das Feuerwehrwesen erbrachten Leistungen gedacht.

In einer Fotopräsentation, aufgeteilt auf 4 Blöcke, wurde zwischen den weiteren Programmpunkten jeweils ein Quartal des Vorjahres mit Bilddokumenten der Feuerwehren den Besuchern die Vielfältigkeit der Feuerwehrtätigkeit vor Augen geführt. Diese reichte von Einsätzen (Brandereignisse, aber vorwiegend technische Einsätze) über Übungen, Feuerwehrhauseröffnungen, Bewerben bis zu geselligen Ball- und Festveranstaltungen.

Verwaltungsrat Ewald Litschauer konnte in der Statistik unter anderem dokumentieren, dass der Mannschaftsstand 2019 wieder leicht angestiegen ist: 5.592 Mitglieder (Vorjahr 5.559) stehen im Dienst der 104 Feuerwehren, davon 4.482 im Aktivdienst, genau 1.000 Reservisten und 110 Mitglieder der Feuerwehrjugend. Unter den Mitgliedern sind 244 Frauen.

Die Einsatzstatistik zeigt 2019 208 Brandeinsätze (Vorjahr 159), 55 Fehlausrückungen, 226 Brandsicherheitswachen und 1.954 technische Einsätze, daher gesamt 2.433 Einsätze (Vorjahr 2.362).

Dazu kommen jedoch vielerlei Übungen, Schulungen, Ausbildungen, Bewerbe, Instandhaltungen, Büro- und andere Tätigkeiten. Insgesamt wurden im Vorjahr 12.424 Ereignissen 391.272 Stunden gezählt (Vorjahr 256.134 Stunden).

Die Ausgaben der Feuerwehren betrugen nach Abzug der Förderungen 3.075.930 Euro. Die Gemeinden bzw. der Betrieb (bei 1 Betriebsfeuerwehr) finanzierten ebenfalls noch 2.001.615 Euro, sodass insgesamt 5,077 Mill. Euro zuzüglich der (nicht erhobenen) Landesförderungen in die Wirtschaft flossen.

Verwaltungsinspektor Jürgen Kellner legte anschließend den Kassenbericht für das Bezirksfeuerwehrkommando vor, der nach dem Bericht des Rechnungsprüfers OBI Thomas Hahn von den Delegierten angenommen wurde.

In einer Interview-Runde, moderiert von Walter Trachsler, berichteten BR Kainrath und die Bezirkssachbearbeiter sowie die Leiter der Sonderdienste aus ihren Bereichen, bevor OBR Franz Knapp in seinem Bericht auf Aktuelles einging.

Vor den Grußworten der Ehrengäste konnten noch einige Auszeichnungen und Präsente überreicht werden:

  • Für die Teilnehmer beim Bewerb um das Feuerwehrjugendleistungsabzeichen in Gold gab es ein Päsent als Danke:
    • Lisa Strupp, FF Altpölla
    • David Mussbaum, FF Altpölla
    • Lukas Mödlagl, FF Göpfritz/Wild
    • Kristina Winter, FF Schwarzenau
    • Julia Sturm, FF Schwarzenau
    • Lena Jo Ann Ratzberger, FF Schwarzenau
       
  • EBI Herbert Kellner wurde zum Hauptprüfer für die Ausbildungsprüfung Atemschutz bestellt.
     
  • Ausbilderverdienstabzeichen gab es für
    • ASB Christoph Bretterbauer, FF Groß Gerungs in der Stufe Bronze
    • LM Daniel Scheibelberger, FF Friedersbach in der Stufe Bronze
    • BSB Johann Raab, FF Großweißenbach in der Stufe Gold

In den Grußworten der Ehrengäste bedankten sich diese für die Arbeit der Freiwilligen. OBR Franz Knapp sagte ebenfalls Dank an die anderen Blaulicht-Organisationen Rotes Kreuz, Samariterbund und Polizei für die gute Zusammenarbeit. Ebenso galt sein Dank seinen Bezirksfeuerwehrkommandofunktionären, den Abschnitten und Feuerwehren, aber auch den Partnerinnen und Partnern der Feuerwehrmitglieder für ihr Verständnis und wünschte unfallfreie Einsätze und Übungen.

Im schriftlichen Jahresbericht, den wieder LM Günther Huber von der FF Pehendorf gestaltet hat - ihm wurde mit einer Magnumflasche Florianiwein gedankt - konnten die Teilnehmer einen Teil der Informationen noch zum Nachlesen mit nach Hause nehmen.

 

Weitere Unterlagen folgen.