Rette- und Bergesprengübung

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Mitte März nahmen 22 Mitglieder der Sprengdienstgruppe Nord (Waldviertel), darunter 7 aus dem Bezirk Zwettl, an einer Rette- und Bergesprengübung in Wörth / St. Pölten teil.

Beim Sprengverfahren RuB (Rette- und Bergesprengen) wird ein Zugang zu Personen, welche sich etwa nach einem Gebäudeeinsturz noch im eingestürzten Objekt befinden und deren Rettung mit anderen Hilfsmitteln nicht oder nur mit erheblichem Zeitaufwand möglich ist, geschaffen.

Mithilfe von angelegten oder Bohrlochladungen wird versucht, einen Zugang zu den eingeschlossenen Personen herzustellen. Dabei darf die Detonation die Mauer nicht durchschlagen, sondern das Mauerwerk nur zerbröseln lassen. Anschließend wird mit einem Fäustel die Mauer durchschlagen.

Aufgeteilt auf mehrere Gruppen wurde das RuB Sprengverfahren an verschiedenen Wandstärken und Materialien wie Beton und Ziegel geübt. Nach der ersten Sprengung mit Lademengen nach Tabelle fand die Erfolgskontrolle statt. Da nicht bei allen Übungsstellen das Material händisch durchbrochen werden konnte erfolgte eine Nachsprengung beziehungsweise eine weitere Sprengung mit etwas erhöhter Lademenge die zum entsprechenden Erfolg führten.

Ein herzliches Dankeschön an die ÖBB für die Möglichkeit zur Durchführung der Sprengübung auf ihrem Betriebsgelände.

Hier ist auch der Link zu einem kurzen Video: https://youtu.be/9NcA1WVrr9o