KAT19 - Feuerwehr hautnah

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Die größte Feuerwehrleistungs- und Feuerwehrpublikumsshow des Jahres gab es am 21.9.2019 in Tulln

21. September 2019. An diesem Tag wurde Tulln zur Feuerwehrhauptstadt Österreichs. Tausende Menschen konnten das Gelände des NÖ Feuerwehr- und Sicherheitszentrums (FSZ) stürmen, um in die Welt der uniformierten Lebensretter einzutauchen.

Unter dem Motto „KAT19 - Feuerwehr hautnah“ lud der NÖ Landesfeuerwehrverband zur größten Publikums- und Leistungsshow des Jahres. Am 21. September von 10-18 Uhr öffneten sich die Tore am Gelände des FSZ, die Besucher erwartete ein Programm der Superlative. Eines, bei dem die Feuerwehr nicht nur zu beobachten war, sondern eines, bei dem der Gast zum Hauptdarsteller wurde.

Wer den Nervenkitzel liebte und ein wenig Mut mitbrachte, konnte den einen oder anderen Adrenalinkick erleben. Beispielsweise beim Gang mit einem Atemschutzgerät durch verrauchte Häuser, bei einer Rettungsaktion von eingeklemmten Personen aus einem Autowrack oder beim Löscheinsatz eines brennenden Autos.

Wie der Name „KAT19 - Feuerwehr hautnah“ schon verrät, wurde vor allem dem Katastrophenschutz großes Augenmerk geschenkt. Dabei präsentierten sich die NÖ Feuerwehren mit all ihren modernen Einsatzfahrzeugen, leistungsstarken Aggregaten, schnellen Booten, schweren Kränen, hohen Leitern und auch sämtlichen Spezialeinheiten, sprich Sonderdiensten.

Die Ortungsgruppe beispielsweise demonstrierte, wie mit hoch sensiblen elektronischen Detektoren verschüttete Menschen aufgespürt werden können. Ein einzigartiges Szenario boten unter anderem auch die Feuerwehrtaucher. Sie rückten mit einem riesigen gläsernen Aquarium an, das die einmalige Gelegenheit bot, den Spezialisten für Unterwassereinsätze bei ihren gefährlichen Aufträgen so nahe wie nie zu kommen.

Der Flugdienst demonstrierte mit den Experten zur Bekämpfung von Waldbränden vor großem Publikum, wie perfektes Teamwork zwischen Einsatzeinheiten am Boden und in der Luft funktioniert. Hubschrauber der Polizei veranschaulichten gemeinsam mit Bodentruppen der Feuerwehr, wie Löschwasser aufgenommen und über dem Brandherd abgeworfen wird.

Nicht weniger viel Eindruck hinterließen die Experten zur Bekämpfung von gefährlichen Schadstoffen mit einem leck geschlagenen Kesselwaggon, aus dem eine hoch explosive und ätzende Flüssigkeit austrat. Mit hochmodernen Schutzanzügen versuchen sie, das Loch zu schließen. Und wer wollte, konnte einmal selbst in den Schutzanzug aus säurefestem Kunststoff schlüpfen - ein einmaliges Erlebnis.

Selbstverständlich öffnete auch das Feuerwehr- und Sicherheitszentrum seine Türen und gewährte einen Blick hinter die Ausbildungskulissen. Ein umfangreiches Kinderprogramm sorgte jedenfalls dafür, dass sich die größeren Besucher ungestört auf ihre heißen oder technischen Herausforderungen konzentrieren konnten.

Neben einem professionellen Caterer sorgte auch der Versorgungsdienst des NÖ Landesfeuerwehrverbandes für die Verpflegung, der sich schon bei vielen Katastropheneinsätzen bestens bewährt und bei den hungrigen Einsatzkräften für neue Energie gesorgt hat.

Auf die Besucher warteten fast 50 Stationen, wo sie alles über das freiwillige Feuerwehrwesen erfahren konnten. Als erster Hingucker erwartete die Gäste beim Eingang zum Veranstaltungsgelände in der Langenlebarner Straße 108 der neue Führungsunterstützungscontainer - das derzeit modernste Einsatz- und Kommunikationszentrum.

Ein weiterer Höhepunkt der „KAT19 - Feuerwehr hautnah“ war wir die Eröffnung des neuen Containerterminals, in dem künftig fast 60 Container Platz finden werden, in den Materialien und Geräte bereit gehalten werden, die für Hochwasser-, Sturm- oder Schneekatastrophen in großen Mengen benötigt werden.

Alle Infos, Details und Highlights zur KAT 19 finden sie auf www.kat19.at.

Text: aus der Einladung des NÖ LFV
Fotos: Erwin Dörr