FMD-Fortbildung zu den Atemschutzuntersuchungen

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BFARZT Dr. Christian Reiner und BSB Josef Steininger informierten über die neue Atemschutz-Untersuchungen.

Dass die Kommunikation zwischen den Ärzten, LFKDO, den Feuerwehren und deren Funktionären zur Durchführung der neuen Atemschutzgeräteträger-Untersuchung gar nicht so leicht ist, zeigten die letzten Monate. Viel wurde diskutiert, die Dienstanweisung angepasst und vielerorts die neuen Fitnesstests organisiert und durchgeführt.

Der Bezirksfeuerwehrarzt Dr. Christian Reiner und der Bezirkssachbearbeiter für den feuerwehrmedizinischen Dienst OBI Josef Steininger luden daher am 8. und 9. 11.2017 die Sachbearbeiter der Feuerwehren nochmals zu einer Schulung ein, bei der dieses Thema wieder aufgegriffen und insbesondere auf die geänderte Dienstanweisung eingegangen wurde.

Neben dem jährlichen Fitnesstest, den die Feuerwehren selbst organisieren und durchführen, steht die von den Krankenkassen ohnehin finanzierte Vorsorgeuntersuchung am Programm für die (je nach Alter im Abstand von 1 bis 5 Jahren) regelmäßig durchzuführende weitergehende Untersuchung durch die Ärzte (die nicht unbedingt Feuerwehrärzte sein müssen). Ergänzend bestätigen die Ärzte die vom LFKDO aufgelegten und von den Probanden oder deren Feuerwehren großteils vorausgefüllten Formulare. Dabei wurde auch klargestellt, dass die Ärzte dabei kein formelles Gutachten erstellen und nicht die Tauglichkeit per se bestätigen, sondern nur die "Erfüllung der vom Landesfeuerwehrrat beschlossenen Kriterien zum Atemschutzeinsatz".

Wie Dr. Reiner kundtat, ist er zuversichtlich, dass alle praktischen Ärztinnen und Ärzte im Bezirk dabei mitmachen, sodass nach den Anlaufschwierigkeiten künftig die Atemschutzuntersuchungen wieder in Schwung kommen werden.

Die neue Dienstanweisung 1.5.3  kann über die Homepage des NÖ LFV (nur nach vorheriger Anmeldung mit dem FDISK-Login) heruntergeladen werden:

Text und Fotos: Franz Bretterbauer