Sturm "Sabine" forderte die Feuerwehren

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Die Ausläufer der Kaltfront verursachten am 10.2.2020 viele Sturmeinsätze im Bezirk.

Die FF Zwettl-Stadt erreichte beispielsweise der erste Alarm um 09:27 Uhr. Beim Kreisverkehr Oberhof waren Bäume auf die Fahrbahn gestürzt.

Ab ca. 10 Uhr wurde die Bezirksalarmzentrale von zwei Kameraden besetzt, die alle Hände voll zu tun hatten, die Notrufe entgegen zu nehmen und die Einsatzkräfte zu alarmieren. Während des Tages wurde von ihnen etwa 40 Einsätze koordiniert. Aber auch in der Landeswarnzentrale waren von drei Bediensteten etwa 100 Sturmeinsätze und ca. 20 andere Einsätze (großteils in den anderen von ihnen betreuten Bezirken) abzuarbeiten.

Umgestürzte Bäume blockierten auch die L67 zwischen Gerotten und Germanns und die B32 bei Altpölla. In Perndorf wurde ein Hausdach teilweise abgedeckt. „Die Feuerwehren stehen im Dauereinsatz“, sagte Franz Resperger, Pressesprecher des NÖLFV gegenüber dem ORF NÖ. Den ganzen Tag über gab es in NÖ etwa 530 Einsätze.

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Bericht der FF Schloss Rosenau

Das Sturmtief Sabine brachte am 10. Februar auch in unserem Einsatzgebiet einige Sturmeinsätze mit sich.
Um 9.17 Uhr wurden wir zum ersten Einsatz nach Schloss Rosenau zum Friedhof gerufen. Hier blockierte ein Baum die Straße Richtung Kleinmeinharts. Weitere Bäume lagen auf der Fahrbahn in Unterrosenauerwald bei Hauszufahrten und in Richtung Oberrosenauerwald, in Niederneustift auf der L74 in Richtung Groß Gerungs, in Schloss Rosenau in Richtung Oberneustift und auf der Umfahrungsstraße sowie auf der L74 bei Schickenhof und Guttenbrunn. Insgesamt wurden 10 Einsätze mit 6 Mitgliedern und unseren beiden Fahrzeugen abgearbeitet.

Um 13 Uhr rückten wir in unser Feuerwehrhaus ein und stellten die Einsatzbereitschaft wieder her.

Am 11. Februar rückten wir abermals aus, um einen Verbindungsweg zwischen Niederneustift und Oberneustift von umgefallenen Bäumen zu befreien. Hier waren 5 Mitglieder 2 Stunden mit unserem HLFA3 und einem Traktor mit Rückewagen im Einsatz.

Bericht: Mario Bauer