Aktuelles zu FDISK

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Bei den Fortbildungen der EDV-Sachbearbeiter und Verwalter wurde auch über den aktuellen Stand von FDISK informiert.

Sowohl bei der Fortbildung der Abschnitts- und Bezirkssachbearbeiter EDV am 24.11. als auch bei jener für die Leitern des Verwaltungsdienstes im AFKDO/BFKDO am 25.11.2017 wurde von Ing. Sebastian Spanninger und seinen Mitarbeitern über das Thema unseres Verwaltungsprogrammes informiert.

 

Eckdaten

Dieses ist nunmehr bereits seit über 10 Jahren im Einsatz und wird nicht nur in NÖ, sondern auch in Salzburg, der Steiermark und Tiro sowie bei den BF in Wien verwendet.

Seit 2015 läuft der Betrieb auf eigenen Servern in Tulln und Krems rund um die Uhr relativ stabil mit 4  geplanten Offline-Wartungsfenstern pro Jahr. Die Applikation ist jedoch NICHT hochverfügbar!

FDISK benötigt 448 GB Arbeitsspeicher und ca. 5 TB Storage. Die Daten werden täglich inkrementell und wöchentlich vollständig gesichert. Die Betriebskosten werden nach der Anzahl der Mitglieder aufgeteilt.

Wenn auch derzeit die Fa. ACP die Entwicklung sicherstellt, der Source-Code gehört dem LFV und es ist das Ziel, auch selbst an der Entwicklung beteiligt zu sein.

Über eine Arbeitsgruppe FDISK werden Weiterentwicklungs- und Modernisierungsideen beraten und ausgearbeitet. Ein FDISK-Lenkungsausschuss aller beteiligten Länder trifft stategische Entscheidungen

 

Unterstützung und Hilfe, Fehlermeldungen

Alle Anfragen, Wünsche, Probleme etc. bitte wie bisher immer schriftlich per Mail an den Postkorb fdisk@feuerwehr.gv.at an das Team im LFKDO zu richten. An andere Adressen gerichtete Mails oder telefonische Anfragen sind nicht möglich.

 

Aktuelle Version 1.82

Seit Sonntag 22.10.2017 ist die Version 1.82 von FDISK am Echtsystem verfügbar. 

Die wichtigste Neuerung in der aktuellen Version: die meisten Funktionen sollten nun in allen gängigen Browsern funktionieren.  

Es wird vorerst weiterhin so sein, dass der Internet Explorer im Kompatibilitätsmodus die offiziell unterstützte Plattform darstellt, aber die wichtigsten Use-Cases sollten sich nun auch mit Chrome/Firefox/Safari/Edge ausführen lassen. Fälle wo es nicht funktioniert, bitte wie gewohnt an fdisk@feuerwehr.gv.at melden – die Entwickler werden diese dann im Einzelfall analysieren und schauen ob dafür auch eine Lösung gefunden werden kann.

 

Anstehende Großprojekte 

Für das neue Einsatzleitsystem ELKOS ist FDISK die zentrale Datenbasis, d.h. alle Erreichbarkeiten, Adressen, Instanzen, Fahrzeuge etc. kommen aus dem FDISK-Stammdaten.

Die Pflege von Alarmplänen und Einsatzzonen soll soweit möglich, über FDISK erfolgen.

Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) erfordert ebenfalls aine aufwändige Änderung in Bezug auf Datensicherheit, Passwortsicherheit, Zugangsschutz etc. Aus diesem Grund werden künftig Daten auch reduziert, gelöscht, pseudonymisiert, Formulare angepasst...

Technologisch ist zwar FDISK überaltert, eine Modernisierung kann aber aus finanziellen Gründen nur in kleinen Schritten erfolgen und wird immer wieder durch Fehler und kurzfristig notwendige Anpassungen verzögert.

Einberufungen der LFWS bzw. Bezirke sollen künftig auch über FDISK erfolgen (geplant für erste Lehrgänge ab 2. HJ 2018). Es sollen die Mitglieder bzw. die Feuerwehr eine Info erhalten, dass die Einberufung in FDISK abzuholen ist. Eine direkte Übermittlung der Einberufung per Mail wird nicht kommen, weil dann die Zustellung bzw. Abholung nicht zu dokumentieren wäre.