Gefahren durch Strom und Gas

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Elektrischer Strom kann tückisch sein, weil seine Gefährlichkeit nicht offensichtlich ist. Er ist unsichtbar, völlig lautlos, und riecht auch nicht. 

Von 1000 Arbeitsunfällen enden 1,5 tödlich, bei Wegunfällen sind es schon 6, von 100 gemeldeten Stromunfällen hingegen sind jedoch 25! Todesopfer zu beklagen. 

Viel zu wenig bedacht wird, dass bereits Spannungen unter 230 Volt gefährlich werden können. Ebenfalls wenig bekannt ist, dass bereits bei einem Stromschlag ab 50 Volt - wenn auch selten - mit einem tödlichen Ausgang gerechnet werden muss. 

Was passiert bei einem Elektrounfall? Bei der Durchströmung wird erregbares Gewebe (Nerven, Muskeln, Herz etc.) gereizt. Da bekanntlich im menschlichen Körper viele Funktionsabläufe auf bioelektrische Steuerung zurückzuführen sind, können von außen kommende Strome diese Funktionsabläufe irritieren. So kann schon bei relativ geringen Spannungen das gefürchtete Herzflimmern ausgelöst werden. Obwohl heute praktisch alle elektrischen Anlagen Schutzmaßnahmen aufweisen, kommt es immer wieder zu Unfällen, weil einige einfache Regeln nicht beachtet werden.

Folgende Sicherheitsregeln bieten Schutz gegen elektrische Gefahren: 
  • Elektrische Geräte und Anlagen nur in einwandfreiem Zustand benützen. 

  • Grundsätzlich keine nassen elektrischen Geräte benutzen. 

  • Elektrische Geräte und Anlagen niemals mit nassen Händen oder nassen Füssen in Gang setzen. 

  • Bei Störungen sofort Stromunterbrechung durchführen (nicht beschädigten Stecker ziehen) und Elektrofachgeschäft verständigen. 

  • Keine Reparaturen und „Bastelarbeiten" selbst durchführen. 

  • Vor Beginn von Arbeiten in der Nähe von Freileitungen besondere Sicherheitsmaßnahmen treffen. Insbesondere darauf achten, dass Hebebühnen, Arbeitskörbe oder Kräne keine Freileitungen streifen können. 

Gas

zum Verhalten bei Gasgeruch siehe den folgenden Link zu EVN